THeater

WIEDERERÖFFNUNG


DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG

RUHM

von Daniel Kehlmann

Bühnenfassung und Regie von Erik Schäffler

PREMIERE am 27. und 28. Oktober

 

Das Theater im Zimmer präsentiert seine erste Eigenproduktion "RUHM" von Daniel Kehlmann mit fünf Schauspielern am Freitag, den 27. Oktober 2017.

 

Mit seiner ersten Eigenproduktion geht das „Theater im Zimmer“ sofort in die Vollen:  5 Schauspieler erspielen das neueröffnete Hamburger Privattheater mit Kehlmanns furiosem Episodenroman: Keine Hauptfigur, sieben Geschichten von Berühmtheiten oder Totalversagern, angesiedelt auf sämtlichen Kontinenten dieser Erde, aber jede Episode durchdringt zunehmend die nächste, beeinflusst die Situationen und Handlungen, bis sich beim Zuschauer das Puzzle zu einem skurrilen Gesamtbogen zusammensetzt.

Dabei geht es nur an der Oberfläche um die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten moderner Kommunikation, um das Leid persönlichen Ruhms nach dem Motto: „Wenn Träume wahr werden“, im Grunde aber um die Frage der eigenen Identität in einer Welt, die jedem per Internet komplett zur Verfügung steht, in der alles möglich wird. 

 

 

PREMIERE am 27. Oktober 2017

B-PREMIERE am 28. Oktober 2017

 

Weitere Spieltermine:

2. November - 5. November um 20:00 Uhr

16. November - 18. November um 20:00 Uhr 

 

Es spielen: Robin Brosch, Tommaso Cacciapuoti, Tina Eberhardt, Mignon Reme & Erik Schäffler

Regie & Text: Erik Schäffler

Dramaturgie: Dr. Sonja Valentin

Musik: Markus Voigt

Bühne & Kostüm: Marcel Weinand

Design & Fotos: Ulrike Hartmann & Bo Lahola

Presse & Öffentlichkeitsarbeit: Nina Golde

 

Mit freundlicher Unterstützung der Hamburger Kulturbehörde, der Hamburger Kulturstiftung, der ZEIT-Stiftung, des Ida-Ehre Kulturkreises e.V.  (Hansjörgen Menzel-Prachner) und Herrn Markus Linzmaie.

 



 

 

 

Ein wundervoller Bericht der WIEDERERÖFFNUNG von Ralph Alexowitz vom NDR Hamburg Journal:

 

www.ardmediathek.de


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VERGANGENE PRODUKTIONEN


+ Monica Bleibtreu Preis GEWINNER für die beste Komödie +

"Das Abschiedsdinner"

 

Metropoltheater, München

von Matthieu Delaporte & Alexandre de La Patellière

Deutsch von Georg Holzer

Regie: Philipp Moschitz

Bühne: Sanna Dembowski / Philipp Moschitz

Kostüm: Sanna Dembowski

Mit Dieter Fischer, Winfried Frey, Judith Toth

 

Dem Durchschnittspaar Pierre und Clotilde mangelt es vor allem an einem: Zeit. Um sich nicht immer wieder mit mittlerweile eher lästig und uninteressant gewordenen Freunden treffen zu müssen, greifen beide die Idee ihres Freundes Boris auf: noch einmal groß aufkochen, den besten Wein servieren, von den guten alten Zeiten schwärmen, fertig ist das perfekte „Abschiedsdinner” für die ahnungslosen Freunde, bei denen man sich danach nie wieder melden wird. Das erste Opfer ihrer zeitoptimierenden Maßnahme ist Antoine. Leider kennt er selbst auch die Idee des „Abschiedsdinners” und bemerkt sehr schnell, dass ihm gerade sein eigenes serviert werden soll.

Während Pierre und Clotilde verzweifelt versuchen, sich aus der peinlichen Situation herauszuwinden, beginnt Antoine, mit allen Mitteln um seine Freundschaft mit Pierre zu kämpfen. Dabei bringt er nicht nur dessen Ehe, sondern auch so manche vermeintliche Wahrheit ins Wanken …

„(…) Irgendwie balancieren Moschitz und sein Trio schwindelfrei zwischen heimischer Brettl-Bühne und pointensattem Boulevard. Und buddeln schließlich unter kracherter Farce die versteckte Seelen-Botschaft hervor. ” (Münchner Merkur)

 

„Theatermenschen persönlich“  – jeweils 30 Min. vor Vorstellungsbeginn

Vor jeder Vorstellung haben Sie Gelegenheit, die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler kennenzulernen – ob Regisseur/in, Schauspieler/in oder Intendant/in. Erfahren Sie alles rund um die Produktionen, die für den MONICA BLEIBTREU PREIS nominiert sind.

Moderation: Jan Ehlert (NDR Kultur)

 



URAUFÜHRUNG "WHISKEY AND SUGAR"

mit Marion Elskis und Heike Falkenberg

 

Liebe Theaterfreunde,

endlich ist es wieder da! Das traditionsreiche „Theater Im Zimmer“ eröffnete am 6. Oktober 2016 mit der Uraufführung und führt damit seine 47 Jahre lange Tradition als Theater fort.

 

Seit 1829 steht die schöne Villa, die unser Theater beherbergt, an der Alster im Herzen Hamburg. In den letzten Jahren hat mein Vater die Räumlichkeiten aufwendig renoviert und jetzt darf ich, seine Tochter, dieses Haus im neuen Glanz wiedereröffnen.  Es ist somit ein bisschen, wie zu den Anfängen des Theaters – der Vater übergibt an die Tochter.

Seit 1952 wurde hier Theater gespielt, damals unter der Leitung von Helmuth Gmelin. Doch zu einer Institution wurde das Theater unter der Leitung seiner Tochter Gerda Gmelin, die 1959 - nach dem Tode ihres Vaters - die Intendanz des Hauses übernahm. 

40 Jahre lang führte sie das Theater und machte es zu einem der wichtigsten Privattheater Hamburgs, wenn nicht sogar Deutschlands. Besonders zeitkritische Stücke und Gmelins Mut zum Experiment zeichneten die Spielzeiten aus. Stücke von Eugene Ionesco, Harold Pinter oder Franz Xaver Kroetz feierten hier ihre deutsche Erstaufführung. Berühmte Schauspieler wie Ulrich Wildgruber und Boy Gobert oder auch Regisseure wie Hans Neuenfels oder der kürzlich leider verstorbene Hans Peter Kurr begannen ihre Karriere an diesem Theater.

Fast 20 Jahre nach der Schließung des Theaters im Jahre 1999, freue ich mich sehr, dass das Theater im Zimmer jetzt endlich wieder seine traditionelle Rolle übernimmt und modernes Theater mit neuen Stücken zeigt. Besonders stolz bin ich darauf, die Spielzeit mit einer Uraufführung eröffnen zu können und somit an die Tradition von Gerda Gmelin anzuknüpfen.





"WHISKEY AND SUGAR"


Eine berühmte Schauspielerin ist gestorben. An ihrem Grab steht deren Tochter Carolin, die zu ihrer Mutter in den letzten Jahren kaum Kontakt hatte – Sie ist alleine, Trauergäste gibt es nicht, der Bestatter fehlt und in wenigen Minuten beginnt die Urnenbestattung. Da entdeckt Carolin, dass die Urne ihrer Mutter völlig anders aussieht als bestellt. Wo ist die richtige Urne und wer ist die Frau, die plötzlich neben ihr steht? Sie behauptet die beste Freundin der Mutter zu sein, doch Carolin hat sie noch nie gesehen. Warum weiß die Fremde so viel von dem Star, was deren Tochter vollkommen unbekannt ist? Stimmt es überhaupt, was die Fremde behauptet? Können Erinnerungen lügen, gibt es eine falsche Wahrheit und warum ist die neue Urne so hässlich? Und dann bleibt da noch die Antwort auf die Frage: „Wo sind die Teddybären“?

Die wunderbar böse Komödie „Whiskey and Sugar“ ist das spannende und sehr witzige Duell um die Deutungshoheit eines Lebens – Zwei Frauen kämpfen um ihre Sicht auf das Leben und um die Liebe einer Frau – der Mutter und Künstlerin, deren Asche sich nicht wehren kann.

„Whiskey and Sugar“ von Mike Sage ist eine deutsche Uraufführung mit Marion

Elskis und Heike Falkenberg in den Hauptrollen.



REGIE

HARTMUT UHLEMANN


Der Regisseur, Choreograph und Autor begann seine Karriere zunächst als Schauspieler unter anderem am Thalia Theater - Flimm, Holstenwall Theater - Helga Feddersen und dem Theater im Zimmer - Gerda Gmelin so wie für das Fernsehen ZDF, ARD - Großstadtrevier. Seine Schauspielausbildung erhielt er 1986–1989 in der Stage School of Dance and Drama (Ltg. Volker Ullmann) sowie 1991 bei Manou Topou (Member of Actors Studio New York) und 2000 bei Prof. Dr. Juri Vasiljev. Seine Ausbildung für Tanz, Bewegung und Atem erhielt er von 1983 – 1993 im Studio Kinesis - Christine Gewalt und 2015 Meister Yang. Nach seiner Ausbildung im Fach Regie 1993–1995 ist er als Regisseur an verschiedenen Bühnen tätig. Seit 1998 ist er dem Ernst Deutsch Theater mit ein bis zwei Inszenierungen je Spielzeit sehr verbunden. Zudem ist er Autor mehrerer Theaterstücke, die beim Verlag Hartmann & Stauffacher erschienen sind. Seit 1998 ist Uhlemann außerdem als Dozent für die Schauspielaus- und Fortbildung in Hamburg und Bremen tätig. Er war von 2001–2010 Fachbereichsleiter für Schauspiel an dem Schauspielstudio Frese.

 

www.hartmut-uhlemann.de

 

 



SCHAUSPIELERIN

MARION ELSKIS


Die Hamburgerin hat ihre Karriere am Altonaer Theater begonnen. Seitdem spielte sie viele große Rollen an diversen Bühnen. Besonders gern erinnert sie sich an die Dunja in Puschkins „Der Postmeister“ und die Blanche in Tennessee Williams „Endstation Sehnsucht“. Für die Irina in Tschechows „Drei Schwestern“ erhielt sie den Boy-Gobert-Preis. Auch in Komödien fühlt sie sich zu Hause, ob in „Kaltgestellt“ von Michele Lowe, Alan Ayckbourns „Familiengeschäfte“ oder Gabriel Baryllis „Honigmond“. Im Winterhuder Fährhaus überzeugte die Schauspielerin zuletzt in der Erfolgskomödie „Frau Müller muss weg“ von Lutz Hübner.

An der Berliner Vaganten Bühne spielt sie aktuell die „Ines“ in Yasmina Rezas „Drei Mal Leben“.

Im Fernsehen war sie in mehreren Serien zu sehen, darunter „Das Duo“, „Die Rettungsflieger, „Großstadtrevier“ oder „Alphateam“. Zuletzt konnte man sie in der NDR-Produktion „Hamburg 1945 – die wahre Geschichte der Kapitulation“ erleben.

Auch als Synchronsprecherin und Sängerin ist sie seit Jahren aktiv. Unter anderem spricht sie die „Holly“ in „King of Queens“ oder Teri Polo in „West Wing“. 6 Jahre lang hatte sie zudem eine eigene Band „Scarborough“, die mit „Children of the World“ erfolgreich in den Charts war. Und als Solo-Sängerin schaffte sie mit dem Titel „Herbst“ sogar den Sprung in die Top 20 der Airplay-Charts.

 

www.knudsen-management.de

 



SCHAUSPIELERIN

HEIKE FALKENBERG


Heike Falkenberg wuchs in Berlin auf und studierte an der Universität der darstellenden Künste in Berlin Schauspiel.

Nach dem Studium spielte sie an der Schaubühne Berlin, der Brooklyn Academy of Music in New York und dem Schauspiel Köln, bevor sie unter der Intendanz von Jürgen Flimm für neun Jahre festes Ensemblemitglied am Thalia Theater Hamburg wurde. Sie spielte unter anderem in Inszenierungen von Jürgen Gosch (Meroe in Penthesilea, Heinrich v. Kleist, Helena aus Ein Sommernachtstraum, Shakespeares) und Jürgen Flimm (Mizzi aus Liebelei, Schnitzler,  Clarice aus Diener zweier Herren, Goldoni ). 

Seither arbeitet sie freiberuflich, war u.a. am Deutschen Schauspielhaus, bei den Händelfestspielen in Halle und in Filmen von Horst Königstein, Franz Peter Wirth, Michael Verhoeven und Nenad Djapic zu sehen.

Zurzeit spielt sie in der Vaganten Bühne in Berlin in der Inszenierung von „Moby Dick“ (Regie Lars Vogel).

www.heikefalkenberg.de

 



BÜHNENBILD

SUSAN SIEG


Zur Uraufführung des Stückes „Whiskey and Sugar“ und Neueröffnung des Theaters im Zimmer findet auch eine Ausstellung mit den neuesten Werken der Hamburger Malerin und Bühnenbildnerin Susan Sieg in den Räumen des Theaters statt. Seit 2004 arbeitet Susan Sieg als freischaffende Künstlerin. Ihrer Vorliebe für kräftige, leuchtende Farben und große ungewöhnliche Formate ließ das Arbeiten mit Acryl als angemessene Ausdrucksform erscheinen, wobei die Acrylfarben vorwiegend mit dem Spachtel aufgetragen werden. Ihr persönlicher Ausdruck mit Hilfe von Mörtel und Granulat verleiht ihren Kompositionen die Rauheit, die besonders für ihre Menschenbilder so charakteristisch ist. Dem Betrachter wird viel Raum für Fantasie gelassen. "Meine Bilder sollen einladen, über die Situationen, in denen Menschen aufeinander treffen, nachzudenken.“ Einen weiteren Schwerpunkt hat sie dabei neben den Menschenbildern auf Städte und Landschaften in unterschiedlichen Tageslichtsituationen gesetzt. Die Arbeiten von Susan Sieg sind in zahlreichen nationalen Ausstellungen, sowie auch in Ausstellungen in der Schweiz, Frankreich, Monaco, Mailand, Dänemark und aktuell im MoCA in Peking ausgestellt worden.

www.su-art.de

 




VORSTELLUNGEN

A-PREMIERE 

am 6. Oktober

B-PREMIERE 

am 7. Oktober 

Samstag, 8. Oktober    

Mittwoch, 12. Oktober

Donnerstag, 13. Oktober

Freitag, 14. Oktober

Samstag, 15. Oktober 

Donnerstag, 20. Oktober

Freitag, 21. Oktober 

Samstag, 22. Oktober 







Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch und Sie herzlich bei uns zur Wiedereröffnung im Theater Im Zimmer begrüßen zu dürfen!